Einsetzen einer Zusatzlinse ins Auge

Der wissenschaftliche Ausdruck für diese Methode heißt „Implantation einer phaken Intraokularlinse“. Die natürliche Linse wird belassen, und eine zusätzliche Linse wird entweder in die vordere Augenkammer (vor der Pupille) oder in die Hinterkammer (hinter der Pupille) eingesetzt.

Terminvereinbarung: (06151) 40 66 30 oder über das Kontaktformular

An unserer Klinik verwenden wir die in der Abbildung gezeigte irisfixierte Vorderkammerlinse (Artisan / Verisyse). Die Linse wird vom operierenden Augenarzt durch einen kleinen Schnitt in die Vorderkammer eingebracht und durch zwei kleine Bügel rechts und links an der Regenbogenhaut (Iris) fixiert. Dieses Linsenmodell ist durch die strenge amerikanische Kontrollbehörde (FDA) zugelassen. Ein anderes, von uns nicht verwendetes Modell einer Zusatzlinse (implantierbare Kontaktlinse, ICL) wird in die hintere Augenkammer eingesetzt, direkt vor die natürliche Linse.

Unser Augenarzt Priv.-Doz. Dr. Hessemer implantiert irisfixierte Zusatzlinsen bevorzugt bei hoher Kurzsichtigkeit oberhalb von -8 Dioptrien. Der Vorteil dieser OP-Methode ist, dass – bei jüngeren, noch nicht altersweitsichtigen Patienten – die Naheinstellungsfähigkeit des Auges (Akkommodation) erhalten bleibt. Voraussetzung für die OP sind eingehende Spezialuntersuchungen wie Hornhaut-Endothelmikroskopie und exakte Messung der Vorderkammertiefe (Laser-Biometrie).

Den Preis dieses Verfahrens finden Sie auf der Seite "Kosten der Eingriffe gegen Fehlsichtigkeit".