Bei realen Augen liegen jedoch häufig mehr oder weniger ausgeprägte Abbildungsfehler (Aberrationen) vor, die auf eine Abweichung der Hornhaut und/oder der Linse von der Kugelform zurückzuführen sind. Bei Vorliegen von Abbildungsfehlern beschreibt das reflektierte Licht eine unregelmäßige Wellenfront (Abbildung rechts: B) Abbildungsfehler). Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfer und verzogener Bild-"Punkt".
Die gemessene Wellenfront-Kontur ist die Grundlage für die Aberrometrie-gesteuerte LASIK: Damit können die individuellen Abbildungsfehler behandelt werden, indem die Hornhaut an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark korrigiert wird (im Gegensatz zur klassischen Planoscan-LASIK, bei der die Hornhaut nicht individuell korrigiert wird, sondern an allen Stellen gleich, ähnlich wie bei einer Brillenkorrektur).
Die Kombination aus Aberrometrie-gesteuerter LASIK und Femto-LASIK wird als iLASIK bezeichnet – sie ist heute die LASIK-Methode der Wahl. Wegen der guten Ergebnisse und der hohen Sicherheit ist die iLASIK in den USA seit 2008 auch für Piloten und Astronauten zugelassen.
Femto-LASIK und iLASIK werden von unserem Augenarzt Dr. Katlun in unserer Kooperationsklinik – dem FreeVis LASIK Zentrum am Universitätsklinikum Mannheim – durchgeführt (siehe www.freevis.de). Screeninguntersuchungen und Beratungen/Voruntersuchungen zur Femto-LASIK und iLASIK sowie die Nachkontrollen werden bei uns in Darmstadt durchgeführt.
Terminvereinbarung:
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