LASIK
LASIK steht für LASer In situ Keratomileusis. Die LASIK ist ein Eingriff zur Laserkorrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Bei der LASIK wird die Hornhaut des Auges (siehe Seite "Augenkrankheiten") mit einem Excimer-Laser (siehe Seite "Augenarzttechnik") so beschliffen, dass die Hornhaut die Funktion von Brille oder Kontaktlinse übernimmt. Das Ziel ist eine Änderung der Hornhautkrümmung, um den Brennpunkt des fehlsichtigen Auges auf die Netzhaut zu verlagern. Von den Ärzten unserer Klinik wird die LASIK von Dr. med. Thomas Katlun durchgeführt, der eine 18-jährige Erfahrung in der Laserkorrektur von Fehlsichtigkeiten besitzt.
Terminvereinbarung:
(06151) 40 66 30 oder über unser Kontaktformular
Neben der auf dieser Seite dargestellten klassischen LASIK gibt es die modernen LASIK-Varianten Femto-LASIK und iLASIK.
Anwendungsbereich der (Femto-)LASIK, ihre Ergebnisse, Risiken und Nebenwirkungen sind auf der Seite "Fragen zur (Femto-)LASIK" dargestellt, die Preise auf der Seite "Kosten der Eingriffe gegen Fehlsichtigkeit".
Die klassische LASIK in 2 Schritten:
1. LASIK-Schritt: Erzeugung eines Flaps mit Mikrokeratom ("Mini-Hobel")
Nach Gabe von örtlichen Betäubungstropfen setzt der operierende Augenarzt zuerst einen Lidöffner zum Offenhalten des Auges ein und danach einen Saugring zur Fixation des Auges. Danach wird ein Mikrokeratom ("Mini-Hobel") auf das Auge aufgesetzt, mit dem ein dünnes Scheibchen teilweise von der Hornhaut abgetrennt und wie ein Deckel (engl. Flap) angehoben wird. Der Flap bleibt mit der Hornhaut an einem „Steg“ verbunden. Nach Beendigung des Flapschnitts wird der Saugring entfernt.
2. LASIK-Schritt: Laserabtrag mit Excimer-Laser
Nun wird in der freiliegenden inneren Hornhautschicht mit dem Excimer-Laser in blitzschnellen Schritten soviel Gewebe an exakt der Stelle abgetragen, wie es vorher computerberechnet wurde. Die Laserkorrektur ist umso stärker, je mehr Hornhautgewebe abgetragen wird (max. Abtrag 0,15 mm). Im vorliegenden Fall ist die Behandlung einer Kurzsichtigkeit gezeigt, d.h. zentraler Gewebeabtrag. Ein Blickverfolgungssystem („Eyetracker“) sorgt dafür, dass immer an der richtigen Stelle gelasert wird, auch bei nicht ganz ruhigem Auge. Nach der Laserung wird der Flap wieder zurückgeklappt. Er saugt sich an der inneren Hornhautschicht fest – ohne dass eine Naht erforderlich wäre – und verwächst innerhalb der nächsten Wochen.


