Makulatherapie - intravitreale Medikamenteninjektion

Die moderne Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (feuchte AMD) besteht darin, dass bestimmte Medikamente in den Glaskörper des Auges injiziert werden: Makulatherapie durch intravitreale Medikamenteninjektion. Die intravitreale Injektion ist ein minimal-invasiver mikrochirurgischer Eingriff, der bei uns durchgeführt wird durch die Augenärztin Dr. Theresa Blaukat und den Augenarzt Priv.-Doz. Dr. Hessemer.

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Ursache der feuchten AMD sind neu gebildete krankhafte Blutgefäße, die in die Makula (Stelle des schärfsten Sehens der Netzhaut) eingewachsen sind. Die neu gebildeten Gefäße sind vermehrt durchlässig, so dass Flüssigkeit und/oder Blut durch die Gefäßwand austritt und sich in der Makula ablagert. Die Folge ist eine erhebliche Abnahme der Sehschärfe und ein zentraler Gesichtsfeldausfall (dunkler Fleck). Ohne Behandlung ist eine deutliche Verschlechterung innerhalb von Wochen und Monaten wahrscheinlich.

Die wichtigsten Medikamente zur Behandlung der feuchten AMD, die in den Glaskörper (intravitreal) injiziert werden, sind Lucentis® und Avastin®. Da es sich bei der feuchten AMD um eine chronische Krankheit handelt, sind wiederholte Injektionen erforderlich, wonach es meistens zu einer – zumindest vorübergehenden – Sehverbesserung kommt.

In diesem Kapitel wird auf die Operationstechnik der intravitrealen Injektion eingegangen sowie detailliert auf die intravitreal injizierten Medikamente bei feuchter AMD.


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